Pokal-Krimi in Berlin
Ein intensives und emotionales Pokalwochenende liegt hinter dem ASC Duisburg. Beim Final4-Turnier in Berlin präsentierte sich das Team von Trainer Vuk Vuksanovic in unglaublicher Form und konnte den Deutschen Meister Waspo 98 Hannover fast in die Knie zwingen dadurch sicherte sich das Team am Ende verdient die Silbermedaille.

Deutlicher Halbfinalsieg gegen die White Sharks Hannover Im Halbfinale am 01. Mai traf der ASCD auf die White Sharks Hannover und setzte direkt ein
klares Ausrufezeichen. Mit einem souveränen 19:7 ließ unser Team von Beginn an keinen Zweifel am Finaleinzug.
Bereits im ersten Viertel erspielte sich der ASCD eine komfortable Führung. Besonders treffsicher präsentierte sich Vukasin Simic mit insgesamt fünf Toren. Auch Elias
Metten (3 Tore), Lennox Metten, Sascha Seifert und Robert Gergelyfi trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein.

Unser Team überzeugte durch konsequente Defensive und schnelles Umschaltspiel. Über alle vier Viertel hinweg kontrollierte der ASCD das Spielgeschehen und baute den Vorsprung
kontinuierlich aus. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter Erfolg, der das Ticket für das Finale sicherte.

Nur knapp am Titel vorbei – ASCD vs. Waspo 98
Nach dem überzeugenden Halbfinalauftritt ging der ASC Duisburg mit viel Selbstvertrauen in das Endspiel des Pokal Final4. Doch mit Waspo 98 Hannover wartete der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger eine Mannschaft voller Qualität und Erfahrung. Es entwickelte sich von Beginn an das erwartet intensive und hochklassige Finale.
Wir starteten hellwach in die Partie und zeigte direkt, dass man sich nicht verstecken würde. Angeführt von einem stark aufspielenden Vukasin Simic und einem treffsicheren Lennox Metten setzten unsere Männer offensive Akzente und belohnte sich früh. Immer wieder fand das Team Lösungen gegen die Defensive der Hannoveraner und erspielte sich eine knappe, aber verdiente 4:3-Führung nach dem ersten Viertel.

Auch im zweiten Abschnitt blieben unsere Männer mutig und diszipliniert. In der Defensive arbeitete das Team geschlossen, im Angriff wurden Chancen geduldig herausgespielt. Tore von
Lennox und Elias Metten, Elias Nosnik, Sascha Seifert und Vukasin Simic sorgten dafür, dass wir unsere
Führung zur Halbzeit auf 7:5 ausbauen konnte. In diesem Moment war spürbar: Hier geht heute etwas.

Doch ein Finale gegen einen Gegner wie Waspo entscheidet sich oft in den Details – und genau diese kippten nach der Pause zunehmend zugunsten der Hannoveraner. Im dritten Viertel
nutzte Waspo kleine Fehler eiskalt aus und fand offensiv immer bessere Lösungen. Trotz weiterer Treffer – unter anderem erneut durch Vukasin Simic und
Sascha Seifert schmolz der Vorsprung dahin und das Spiel war beim Stand von 10:10 wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Pokalfight. Beide Teams kämpften um jeden Ball, jede Szene war von enormer Intensität geprägt. Als wir beim 11:11 noch einmal
ausgleichen konnte, war alles möglich. Waspo blieb abgeklärt, nutzte seine Chancen konsequent, konterte Eiskalt und setzte sich in den letzten Minuten entscheidend ab.

Mit dem 11:14-Endstand musste sich unser Team am Ende geschlagen geben ein Ergebnis, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt. Denn über weite Strecken boten wir dem
Topteam aus Hannover mehr als nur Paroli.
Trotz der verständlichen Enttäuschung überwiegt der Stolz: Der ASC Duisburg hat ein herausragendes Turnier gespielt, im Halbfinale dominiert und im Finale über lange Zeit auf Augenhöhe mit der besten Mannschaften Deutschlands agiert.

Trotz des verlorenen Finales gibt dieses Wochenende Anlass zur Hoffnung auf die Playoffs der Wasserball-Bundesliga. Unser Team trifft dort am kommenden Samstag auf die Wasserfreunde Spandau 04. Die gezeigte Leistung macht Mut und lässt darauf hoffen, in der deutschen Meisterschaft vielleicht sogar am Titel zu schnuppern.
Unser Team: Didac Garcia Plana, Navin Satter (1 Treffer), Vukasin Simic (9 Treffer), Oskar Halb, Oskari Ollila (1 Treffer), Philipp Dolff (1 Treffer), Kerem Gemalmazoglu, Lennox Metten (4 Treffer), Sascha Seifert (5 Treffer), Elias Metten (4 Treffer), Robert Gergelyfi (2 Treffer), Joseph Enwena, Joris Geurts, Elias Nosnik(3 Treffer) - Coach: Vuk Vuksanovic, Co-Trainer: Lazar Kilibarda



