Nach 11 Jahren schläft der ASCD die Wasserfreunde Spandau 04

Es war ein Abend, den beim ASC Duisburg so schnell niemand vergessen wird. 4144 Tage also über elf Jahre musste der ASCD warten, um die Wasserfreunde Spandau 04 wieder einmal in der Bundesliga zu schlagen. Am Wochenende war es endlich so weit: In einem intensiven, emotionalen und über weite Strecken hitzigen Topspiel setzte sich der ASC Duisburg verdient mit 15:11 durch und sendete damit ein starkes Signal im Kampf um Platz zwei der Bundesliga-Hauptrunde.

Intensiver Beginn – Duisburg hält im Schlagabtausch dagegen
Von Beginn an war klar, dass dieses Spiel nichts für schwache Nerven werden würde. Beide Mannschaften gingen mit hoher Intensität in die Zweikämpfe, jede Aktion wurde hart umkämpft. Spandau erwischte zunächst den besseren Start und ging durch Marek Tkac mit 0:1 in Führung. Doch der ASCD antwortete prompt: Sascha Seifert stellte mit einem platzierten Abschluss auf 1:1, bevor Elias Metten die Duisburger erstmals in Führung brachte

Das erste Viertel blieb ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Treffer von Robert Gergelyfi und erneut Elias Metten sorgten schließlich für eine knappe 4:3-Führung nach den ersten acht Minuten.

ASCD dreht das Momentum vor der Halbzeit
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie hochklassig und emotional. Spandau drehte zwischenzeitlich das Spiel und ging mit 4:5 in Front. Doch der ASCD zeigte große Moral: Oskari Ollila glich aus, Sascha Seifert stellte die Führung wieder her. In der Schlussphase des Viertels übernahmen die Duisburger zunehmend die Kontrolle – vor allem dank eines starken Vukasin Simic, der mit zwei schnellen Treffern das Spiel auf 8:6 stellte. Kurz vor der Halbzeit verkürzte Spandau zwar noch auf 8:7, doch der ASCD hatte das Momentum auf seiner Seite.

Starkes drittes Viertel bringt die Vorentscheidung
Nach dem Seitenwechsel spielte sich der ASC Duisburg dann in einen echten Rausch. Elias Gabriel Nosnik eröffnete das dritte Viertel mit dem 9:7, bevor erneut Vukasin Simic mit seiner Durchschlagskraft für wichtige Treffer sorgte. Unterstützt von präzisen Vorlagen – unter anderem von Elias Metten und Robert Gergelyfi – bauten die Duisburger den Vorsprung Tor um Tor aus. Spätestens nach Vukasin Simics Treffer zum 13:8 tobte das Publikum, denn der ASCD hatte das Spiel nun fest im Griff.

Abgeklärter Schlussabschnitt sichert den historischen Erfolg
Im Schlussabschnitt versuchte Spandau noch einmal alles, doch die Duisburger ließen sich den historischen Sieg nicht mehr nehmen. Elias Metten setzte mit seinen Treffern zum 14:9 und 15:10 die entscheidenden Akzente und krönte damit eine starke Offensivleistung.
Überragender Rückhalt: Didac glänzt im Duisburger Tor
Der vielleicht wichtigste Rückhalt des Abends stand jedoch im Duisburger Tor: Didac Garcia Plana zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine herausragende Leistung. Mit zahlreichen Paraden in entscheidenden Momenten hielt er sein Team im Spiel und stoppte immer wieder die Angriffe der Berliner. Seine konstante Klasse machte ihn verdient zum Spieler des Tages.

Auch offensiv setzte der ASCD starke Akzente: Elias Metten und Vukasin Simic führten mit jeweils fünf Treffern die Duisburger Torschützenliste an, während Sascha Seifert zwei wichtige Tore beisteuerte.
Am Ende stand ein emotionaler und hochverdienter 15:11-Erfolg – ein Sieg, der nicht nur eine elfjährige Serie beendet, sondern auch ein klares Zeichen im Kampf um die vorderen Plätze setzt. Mit diesem Erfolg hat der ASC Duisburg beste Chancen, die Hauptrunde der Bundesliga auf Platz zwei abzuschließen












